Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Pasticcio

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Strong in Hope". Beate Winkler ist Künstlerin, Autorin und hat über viele Jahre die jetzige Grundrechtsagentur der EU geleitet "Innehalten. Hoffen. Staunen über Möglichkeiten, die mit Leben verbunden sind. All das bedeutet für mich auch Advent", stellt die Künstlerin und Autorin Beate Winkler fest. Der Advent sei für sie aber auch eine Zeit, Halt zu machen und das Leben zu betrachten. In ihren "Gedanken für den Tag" möchte sie "Erfahrungen und Sichtweisen teilen, Einsichten und Hoffnungen, die sich aus Perspektivenwechsel, Innehalten, Dialog und anderen zu wenig wahrgenommenen Ressourcen ergeben". Winkler macht sich Gedanken zur "Kunst der Möglichkeit", auf die man gerade in Zeiten von Um- und Aufbrüchen vertrauen könne. Beate Winkler ist Künstlerin, Autorin und hat über viele Jahre die jetzige Grundrechtsagentur der EU geleitet. Mit ihren Ausstellungen und Projekten setzt sie sich auch international für eine Erneuerung der Visionen für die Gesellschaft ein, in der Kunst und Dialog verbunden sind - und im Zentrum stehen.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Stephanie Maderthaner. Wie ein Drehbuch klingt die Lebensgeschichte des Komponisten und Organisten Johann Baptist Krumpholz. Ein Mann, der seinem Leben nach Liebesirrungen und -wirrungen ein Ende setzte, indem er 1790, in Paris (mit 48 Jahren) in die Seine ging. Die Biografien von Künstlern und Künstlerinnen sind oft gespickt mit persönlichen Dramen - filmreif eben.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Der Gartenbauexperte Wolfgang Palme spricht über neue Ansätze für eine nachhaltige Gemüseproduktion Teil 5: Ressourceneffizienz als Maßstab Gestaltung: Thomas Thaler Die Vielfalt im Gemüseangebot ist durch den Umstieg auf industrielle Strukturen stark zurückgegangen. Zwar gibt es auch im gut sortierten Supermarkt heute mehr Breite als noch vor 15, 20 Jahren. Dennoch waren vor 100 Jahren ca. 60 weitere Pflanzenarten als Gemüse in der täglichen Verwendung. Vieles davon passt nicht zu den heutigen Systemen der Vermarktung, mit ihren ausgefeilten Lieferketten. Bessere Voraussetzungen gibt es, wenn Produzent/innen und Konsument/innen wieder näher aneinanderrücken. Und es gibt auch einen Aufbruch in diese Richtung. Zahlreiche Ansätze versuchen die Feingemüseproduktion wieder in die Städte zu verlagern, die Wege kurz zu halten, und so auch ressourceneffizient zu arbeiten. Die propagierten High-Tech-Methoden benötigen in der Realität aber oft sehr hohe Energieeinsätze. Ein gangbarer Weg könnte das "market gardening" sein, im deutschen wird auch von "Marktgärtnereien" gesprochen. Auch sie setzen auf kurze Wege und höhere Erträge durch Direktvermarktung. In vielem gleichen sie traditionellen Gärtnereien, die auf kleiner Fläche viele verschiedene Gemüsearten produziert haben. Neue, moderne Methoden sollen aber dazu beitragen, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften. Auch wenn viel Handarbeit notwendig ist, wird Effizienz auf unterschiedlichen Ebenen angestrebt. Das gilt für die eingesetzten Ressourcen und Energieaufwände ebenso, wie für die eigene Arbeitsbelastung.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

09.42 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Die Messung des Kulturverlusts - Gerhard Streicher vom WIFO im Studiogespräch +++ Covid Krise - Chor Krise? Die Existenz von Europas Profi-Chören +++ "Wir sind Wagner!" - Bestseller-Autor Alex Ross über Richard Wagners Einfluss auf das 20. Jahrhundert. Präsentation: Irene Suchy

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Die Avantgarde der Angst" von Norbert Bolz. Es liest Rafael Schuchter Gestaltung: Peter Zimmermann

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Rainer Elstner.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
In Concert

Das Dave Brubeck Quartet im Mai 1995 im Wiener Konzerthaus Große Hits aus dem Repertoire von Jazzikone Dave Brubeck, von "Take Five" bis "Unsquare Dance", gespielt vom Meister selbst in bester Musizierlaune am Klavier sowie seinen langjährigen Mitstreitern Bill Smith (Klarinette), Jack Six (Kontrabass) und Randy Jones (Schlagzeug): Das Konzert des Brubeck-Quartetts am 15. Mai 1995 im Wiener Konzerthaus erfüllte die Erwartungen der Fans, die in Scharen gekommen waren. Und die an diesem Abend von der Frische und Unmittelbarkeit überrascht wurden, mit der die seit Jahrzehnten bekannten Stücke zelebriert wurden. "Take Five" von 1959, der größte, aus der Feder Paul Desmonds stammende Erfolg des "klassischen" Dave Brubeck Quartets, der sein Massenpublikum bis heute trotz (oder wegen) des ungewohnten 5/4-Takts erreicht, klang im Großen Saal des Konzerthauses, als wäre die Komposition neu im Programm. Doch das war nicht die einzige Besonderheit des Abends: Als Zugabe erwartete das Publikum eine konzertante Wiederbegegnung Brubecks mit Baritonsaxofonist Gerry Mulligan. Aus Anlass des 100. Geburtstags, den Dave Brubeck am 6. Dezember 2020 gefeiert hätte, sei dieser exzellent aufgenommene Konzertmitschnitt aus dem Archiv geholt. Gestaltung: Helmut Jasbar

15.30 Uhr
Moment - Kulinarium

Die neue Karriere einer Diva unter den Weißweinsorten Der Rote Veltliner ist nicht mit dem Grünen Veltliner verwandt, die Sorte ist Kreuzungspartner von Neuburger, Zierfandler und Rotgipfler. Die Herkunft ist nicht geklärt, Spuren führen ins "Valtellina" in der norditalienischen Lombardei. In Österreich entdeckte Franz Hietl - Weinbauer in Engabrunn in Niederösterreich - im Jahr 1916, dass der rote Veltliner entgegen allen anderen Veltliner-Varianten einen Traubenbehang hatte. In der Folge bemühte er sich um eine Rebselektion und konnte die Sorte in Niederösterreich als Nischenprodukt erhalten. Ab den 1980er Jahren kultivierte und selektionierte das Weingut Mantlerhof in Gedersdorf bei Krems diese Weißweinsorte, die besonders gut auf Lehm- und Lössböden gedeiht. Und der Rote Veltliner scheint ein Klimawandelgewinner zu sein, liebt warme Lagen und gibt sich mit wenig Wasser zufrieden. Zehn Winzer, die biologisch oder biodynamisch produzieren haben sich zur Gruppe "Roter Veltliner Donauterrassen" zusammengefunden, die der Sorte besondere Aufmerksamkeit widmen. Ihr Obmann Hans Cerny, Jungwinzer Josef Mantler und der Naturweinwinzer Martin Obenaus sprechen über ihre Zugänge. Und im Weingut von Josef Fritz in Zaußenberg am Wagram ist der "Rote Veltliner" seit dreißig Jahren die Leitsorte, und er verweist wie seine Winzerkollegen auf das erstaunliche Reifepotential dieser Rarität. Gestaltung: Alois Schörghuber

15.55 Uhr
Schon gehört? Tipps für Klein und Groß

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Da capo: Im Gespräch

"Dirigieren lernt man nicht durch Nachdenken" - Rosa Lyon im Gespräch mit der Dirigentin Joana Mallwitz Mit 13 Jahren wird Joana Mallwitz an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in den ersten Jahrgang des "Instituts zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter" aufgenommen. Sie studiert Dirigat und Klavier. 2014, mit 27 Jahren, tritt Mallwitz als Generalmusikdirektorin ihr erstes Leitungsamt am Theater Erfurt an. Dort übernimmt Mallwitz in ihren "Expeditionskonzerten" die Doppelrolle als Dirigentin und Moderatorin am Klavier. Dieses Format bringt sie 2018 auch an ihre neue Wirkungsstätte mit: ans Staatstheater Nürnberg. Mallwitz will ihre Liebe zur Musik nämlich teilen - am liebsten auch mit jenen Menschen, die klassische Musik kaum kennen, deren Berührungsängste durch dieses Format kleiner werden sollen. Im Rahmen der Salzburger Festspiele leitet sie im Sommer 2020 eine Neuproduktion von W.A. Mozarts "Cosi fan tutte". Im März 2021 wird sie zum ersten Mal an der Wiener Staatsoper zu Gast sein. Im Gespräch mit Rosa Lyon spricht mit Joanna Mallwitz über Talent, Takt und Turnschuhe. Sie erzählt, wie es sich anfühlt, wenn die Chemie mit einem Orchester stimmt, warum sie der Orchestergraben süchtig macht und warum man nicht allzu viel über Musik wissen muss, um sie zu genießen.

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag. Musik mit keltischen Wurzeln aus der Bretagne Die Bretagne, das Land der Dolmen, Menhire und Calvaires, liegt am äußersten, westlichen Ende Frankreichs und ist ein lebendiges Archiv der Sagen, Geschichten und Lieder. Schon Plinius nannte diese Landschaft "Beobachterin des Ozeans", und so sind auch die Lieder geprägt vom rauen Meer und den damit verbundenen Schicksalen. Sie erzählen von den Zeiten der Kämpfe auf See, aber auch von der Eifersucht des Gärtners, von der Liebe. Dieses Land ist ein besonderer Sehnsuchtsort mit besonderen Menschen. Ein bretonischer Spruch beschreibt es so: "Lacht nicht über uns Kelten. Wir bauen kein Parthenon, dazu fehlt uns der Marmor. Aber wir wissen zu Herz und Gemüt zu singen".

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Die Wienerwaldklöster und ihre Geschichte mit: Gerhard Wasshuber, Publizist Gestaltung: Robert Weichinger Für viele Menschen ist der Wienerwald in erster Linie die "grüne Lunge" der Großstadt Wien. Das ist er auch, aber diese Naturlandschaft hat noch viel mehr zu bieten: Sie beherbergt auch ein bedeutendes Kulturerbe: Der Babenberger, Leopold III., der nach seinem Tod heilig gesprochen wurde, Landespatron von Niederösterreich, gründete im Mittelalter die Wienerwaldklöster Klosterneuburg, Heiligenkreuz und Klein-Mariazell. In dieser Reihe werden die Entstehung und Geschichte dieser Klöster erzählt.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.20 Uhr
Europa-Journal

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr

#doublecheck - das Ö1 Medienmagazin

19.30 Uhr
Das Ö1 Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Dirk Kaftan; Selina Ott, Trompete; Maria Radutu, Klavier. Mieczyslaw Weinberg: Konzert für Trompete und Orchester op. 94 * Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streicher Nr. 1 c-Moll op. 35 * André Jolivet: Konzert für Trompete, Klavier und Streichorchester (aufgenommen am 1. Dezember im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses in Wien)

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

22.23 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Das vielfältige Schaffen der Mia Zabelka Die 1963 in Wien geborene experimentelle Violinistin, Vokalistin, und Komponistin Mia Zabelka zählt seit Jahren zu den wichtigsten Stimmen in den Bereichen elektroakustische Performancekunst und Freie Improvisation. Sie entwickelte das Konzept des "automatic playing"; dabei filtert sie unterschiedliche Musikgenres durch ihren Körper und lässt das Konzentrat aus ihrer physischen Bewegung herauswachsen, ausgedrückt mit und durch ihre E- und / oder akustische Geige, in Verwendung elektronischer Geräte, fremder Objekte und Gesang. Es ist eine "künstlerische Technik des aus-dem-Körper-heraus-Arbeitens", so Zabelka und weiter "Musikmachen ist für mich Sprachfindung". Mia Zabelka hat ihre Sprache / ihre Sprachen gefunden; sie arbeitet international, um offen zu bleiben in alle Richtungen, davon zeugen großartige Projekte und Alben mit der E- und akustischen Violine der vergangenen Jahre mit Musiker/innen wie u.a. Benjamin Finger, James Plotkin, John Hegre, Maggie Nichols und Zahra Mani, die auch im heutigen Zeit-Ton Portrait im Mittelpunkt stehen. Das jüngste, "MYASMO" (Setola di Maiale) erschienen im Mai dieses Jahres, ist ein einzigartiges Zeugnis von frei improvisierten Live-Solo-Auftritten Zabelkas in vier europäischen Städten: London, Le Havre, Vienna und Tønsberg zwischen November 2018 und August 2019. Für sie selbst ist es die Entwicklung ihres Soloalbums "Monday Sessions" (Creative Sources, 2015), aufgenommen an vier Montagen im Jänner und Februar 2015 im Klanghaus Untergreith (in der südlichen Steiermark in der Nähe der slowenischen Grenze liegend), dem internationalen Zentrum für Klangkunst, das 2008 von Zabelka und Zahra Mani gegründet wurde. Die internationale Vernetzung treibt sie auch als Kuratorin an, wie sie als Leiterin des internationalen Festivals für improvisierte und experimentelle Musik phonoFEMME in Wien immer wieder beweist. Da stellt sich natürlich die Frage: Wie hart trifft es Mia Zabelka, dass sie, bedingt durch die Covid-19-Pandemie ihre für dieses Jahr geplanten USA und Japan-Tourneen absagen musste? Viele Gesprächsthemen also über Zabelkas Musik und ein Ausblick auf ihr zukünftiges Musikschaffen. Gestaltung: Marlene Schnedl

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten