Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Lesart

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrerin Marianne Ludwig, Berlin Evangelische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Autorin Syd Atlas im Gespräch mit Britta Bürger

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Rubrik: Weltmusik

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.30 Uhr
Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar Malis Chance auf Frieden Internationale Militärpräsenz versus Terrorismus Gespräch mit Dunja Sadaqi Mali nach dem Putsch Chance oder Chaos Von Dunja Sadaqi Gut vier Monate ist es her, dass Malis unbeliebter Präsident Ibrahim Boubacar Keita durch einen Militärputsch gestürzt wurde. Damals unter Applaus der breiten malischen Protestbewegung, die monatelang lautstark seinen Rücktritt in den Straßen gefordert hatte. Zähneknirschend musste auch die internationale Gemeinschaft die Putschisten und die Übergangsregierung hinnehmen. Das westafrikanische Land gilt als Schlüsselstaat für den Kampf gegen den sich ausbreitenden Terrorismus in der Region. Der Putsch ist Malis vierter Staatsstreich seit der Unabhängigkeit. Das Land bleibt ein zerrütteter Staat, in dem wichtige soziale Reformen auf sich warten lassen.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft

Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Traue Deinen Ohren nicht Deepfakes und Demokratie Von Julius Stucke Das habe ich nie gesagt! Oder doch? Technisch lassen sich Stimmen täuschend echt nachahmen. Können wir dem Gesagten überhaupt noch trauen? Video- oder Tonaufnahmen haben es ermöglicht, Dinge zu dokumentieren. Festzuhalten, was jemand macht oder sagt. Schon von Anfang an konnte man zwar bewusst inszenieren, auswählen und so verzerren. Oder Dinge technisch schneiden und verfälschen. Aber durch maschinelles Lernen und technologischen Fortschritt wird es immer einfacher möglich, Menschen Dinge sagen und tun zu lassen - die nicht echt sind: Deepfakes verändern unseren Blick auf die Wahrheit: Verlieren wir unser Vertrauen? Ist es gefährlich für demokratische Gesellschaften? Und: Ist das Problem der Fake oder die Möglichkeit, alles als Fake abzutun?

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

saal Gera Aufzeichnung vom Nachmittag Luigi Cherubini Ouvertüre zu "Fanisca" (Erstaufführung) Franz Seraph Destouches Ouvertüre zu "Die Hussiten vor Naumburg im Jahr 1432", Vaterländisches Schauspiel von August von Kotzebue (Erstaufführung) Johann Christian Heinrich Rinck Fagottkonzert Nr. 1 (Erstaufführung) Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Roland Schulenburg, Fagott Reußisches Kammerorchester Gera Leitung: Werner Erhardt Das Reußische Kammerorchester feiert sein 60-jähriges Bestehen! Gerne teilt es diesen Anlass mit zwei weiteren Jubilaren: Vor 250 Jahren wurde nicht nur Ludwig van Beethoven geboren, sondern auch sein Zeitgenosse, der aus Thüringen stammende Johann Christian Heinrich Rinck, der zu seinen Lebzeiten hoch angesehen war und bis Ende des 19. Jahrhunderts überaus populär blieb. Viele seiner Werke wurden jedoch nicht ediert, weshalb sein 1808 entstandenes Konzert für Fagott seit damals nie wieder aufgeführt wurde. Nun bringt es Roland Schulenburg, Solofagottist des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, erstmals wieder zum Erklingen. Umrahmt wird dieses Werk von Beethovens 1. Sinfonie sowie weiteren Werken zeitgenössischer Komponisten, die seinerzeit die Thüringer Musiklandschaft prägten und heute auf ihre Wiederentdeckung warten: eine Ouvertüre von Franz Seraph Destouches, ab 1799 Hofkapellmeister in Weimar, sowie die Ouvertüre zur in Thüringen vielgespielten Oper "Fanisca" von Luigi Cherubini, den Beethoven für den größten Komponisten seiner Zeit hielt.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Freispiel

Schwerpunkt: Pop is all you need Dreams and Tears of Anna Karenina (What Tolstoy didn't write) Ein Radio-Musical Von Jasmin Hoffer und Oleg Soulimenko Regie: die Autor*innen Mit: Gustavo Petek, Rosemarie Poiarkov, Jasmin Hoffer und Oleg Soulimenko Chor: Gustav Staudinger, Juri Trappel, Frans Poelstra, Andrea Kapeller, Gudrun Gross, Johanna Forster, Birgit Michlmayr, Magdalene Mikes, Katherina Zakravsky, Alice Pfitzner, Rosemarie Poiarkov, Elisabeth Zimmermann, Regina Uttenthaler, Hanna Ronzheimer, Magdalena Chowaniec, Matthias Lenz, Mimu Merz, Lucie Strecker und Michael Franz Woels Produktion: Autor*innenproduktion 2016 Länge: 40'03 Eine Reise durch die Traumwelt der Anna Karenina. In diesem Indie-Pop-Musical entkommt die viel zitierte Heldin des Romans ihrem Schöpfer Leo Tolstoi und lässt sich nicht weiter vorschreiben, wovon sie zu träumen hat. In Kandalakscha, einer Stadt im Nordwesten Russlands, flog die Inspiration schon vielen bekannten russischen Schriftstellern zu. Jasmin Hoffer und Oleg Soulimenko bringen die traumhafte Stimmung dieser Stadt on air und vertonen Anna Kareninas Träume in einem Radio-Musical. Endlich entkommt die viel zitierte Heldin eines der angeblich besten Romane aller Zeiten ihrem Schöpfer, dem Moralisten und Anarcho-Pazifisten Leo Nikolajewitsch Tolstoi. Anna träumt davon, eine andere zu sein. Sie tanzt im Bolschoi-Theater in der Premiere von Tschaikowskis "Schwanensee" die Hauptrolle, feiert als Nastassja Filippowna in Dostojewskis "Der Idiot" ihren Geburtstag oder fliegt als Hexe Margarita aus Michail Bulgakows "Der Meister und Margarita" über das nächtliche Moskau. Jasmin Hoffer, Tänzerin und Performancekünstlerin, lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Tanz an der Scottish School of Contemporary Dance in Dundee und Malerei in der Meisterklasse für Malerei an der Ortweinschule in Graz. 2014 Master für Tanzvermittlung im zeitgenössischen Kontext an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Hoffer performt und unterrichtet in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Palästina, den USA und Russland. Weitere Radioarbeiten gemeinsam mit Oleg Soulimenko, zuletzt: "Bloom-Blum-Baby. Radio-Musical" (ORF/Kunstradio 2017) über Elternschaft. Oleg Soulimenko, russischer Performancekünstler, lebt und arbeitet in Wien und Moskau. Zu den Veranstaltungsorten seiner Performances gehören Wien (Festwochen, Tanzquartier und Kunsthalle Wien), New York (Performa), Berlin (Sophiensaele und Tanz im August), Brüssel (Kaai-Theater), Minneapolis (Southern Theater), Helsinki (Baltic Circle). Gemeinsam mit Rosemarie Poiarkov gab er 2014 sein Radiodebüt im österreichischen Rundfunk mit "Made in Austria". Er experimentiert mit elektroakustischer Musik und Videokunst sowie in den letzten Jahren zunehmend mit Lo-Fi-Musik und Geschichtenerzählen. Seit 2005 unterrichtet er am Dance Department der Anton Bruckner Universität. Letzte Performances: "LOSS" (2017, mit Alfredo Barsuglia und Jasmin Hoffer) beim ImPulsTanz-Festival und "SWIMMING POOL" (2018) im brut Wien. Dreams and Tears of Anna Karenina (What Tolstoy didn't write)

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Klangkunst

Simultaneous Von Pamela Z Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 54'30 (Ursendung) Wenn zwei Menschen an zwei Orten gleichzeitig dasselbe tun, entsteht ein Fünkchen Magie. Die Vokalperformerin Pamela Z erforscht das Phänomen der Gleichzeitigkeit vom Unisono bis zur Multitasking-Kultur. Das Hörstück "Simultaneous" entstand aus einer Faszination: Die Komponistin und Vokalperformerin Pamela Z konnte nicht aufhören, über das Phänomen Simultanübersetzung nachzudenken. Einerseits interessierte sie sich für die mentale Fähigkeit zur Gleichzeitigkeit: das In-einer-Sprache-Sprechen, während man einer anderen zuhört. Andererseits war sie begeistert vom Klang sich überlagernder Stimmen. Für "Simultaneous" sprach Pamela Z mit Menschen über verschiedene Formen von Synchronizität: von jenen magisch-zufälligen Momenten, die entfernte Orte oder Zeiten miteinander verbinden, bis hin zur zweifelhaften Kulturtechnik des Multitasking. Pamela Z steuert ihre Musik-Controller mit feinen Gesten. Wenn sie auf der Bühne steht, wirkt es, als würde sie tanzen. Mithilfe dieser Geräte schichtet sie Interviewsamples und verwebt sie mit ihrer eigenen Stimme zu einem Rausch der Gleichzeitigkeit. Pamela Z ist Performerin, Komponistin und Medienkünstlerin. Sie arbeitet mit Stimme, Sampling, durch Gesten gesteuerte Midi-Controller und Video. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter die United States Artists Fellowship (2020), den Rome Prize (2019), das Stipendium der Robert Rauschenberg Foundation (2017), den Herb Alpert Award (2016), den Doris Duke Artist Impact Award (2015) und das Guggenheim-Stipendium (2004). Simultaneous

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Tonart

Weltmusik Moderation: Olga Hochweis

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

04.00 Uhr
Nachrichten